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Regenbogen
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top
Der Regenbogen ist ein atmosphĂ€risch-optisches PhĂ€nomen, das als kreisbogenförmiges farbiges Lichtband in einem von der Sonne beschienenen Regenschauer erscheint. Die Erscheinung kommt durch das von Regentropfen gebrochene und zurĂŒckgeworfene Sonnenlicht zustande. Der Farbverlauf umfasst die Spektralfarben des mit dem Auge sichtbaren Bereichs des Sonnenspektrums. Im Unterschied zum Prisma sind die aus dem Regentropfen austretenden farbigen Strahlen außer den roten nicht gesĂ€ttigt, am wenigsten die blauen.

Sowohl beim Eintritt in als auch beim Austritt aus einem Regentropfen wird das Sonnenlicht gebrochen, die kurzwelligen (blauen) stĂ€rker als die langwelligen (roten) Anteile des Sonnenlichts. Das Sonnenlicht wird auf diese Weise in verschieden stark abgelenkte Strahlen unterschiedlicher Farben zerlegt. Zwischen Eintritt und Austritt werden diese Strahlen an der Tropfeninnenwand teilweise reflektiert und somit zum zwischen Sonne und Regenwand sich befindenden Beobachter zurĂŒckgeworfen. In dessen Augen gelangt Licht gleicher Farbe konzentriert aus Regentropfen, die sich auf einem schmalen Kreisbogen am Himmel befinden. Das wahrgenommene Licht verschiedener Farben kommt aus verschiedenen Tropfen, die sich jeweils auf verschiedenen, untereinander konzentrischen Kreisbögen befinden. Jeden einzelnen Regentropfen verlĂ€sst aber Licht aller Regenbogenfarben. Die Strahlen jeder Farbe sind in ihm in je einem schmalen Kegelmantel, die untereinander konzentrisch sind, angeordnet. Diese Anordnung wiederholt sich im beobachteten Regenbogen. Der Beobachter befindet sich in der Spitze solcher KegelmĂ€ntel, und die Winkel („Regenbogenwinkel“) sind hier wie dort gleich groß.

Bei sehr hellem Himmel vor der Regenwolke ist ĂŒber dem krĂ€ftigen Hauptregenbogen ein Nebenregenbogen sichtbar. Dieser stammt aus Regentropfen, in denen das Sonnenlicht zweimal an der Tropfeninnenwand reflektiert wurde. Der Nebenregenbogen ist wegen der zweimaligen, jeweils nur teilweisen Reflexion lichtschwĂ€cher als der Hauptregenbogen und hat wegen der doppelten Reflexion bzw. Spiegelung die umgekehrte Farbfolge.

Contents

‱ Sonderformen
‱ Polarisation
‱ Vorkommen
‱ Musik
‱ Heraldik
‱ Rezeption
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Charakter des Sonnenlichts und Zusammenfassung der Regenbogenentstehung (Hauptregenbogen)

prismaregenbogenfarben

Die sichtbare Sonnenstrahlung ist ein kleiner Ausschnitt aus dem Spektrum elektromagnetischer Wellen. Die hochstehende Sonne erscheint nahezu weiß, ihr Licht ist eine Mischung verschiedener Anteile des Lichtspektrums. Eine tiefstehende Sonne erscheint rötlicher, da der kurzwellige (blaue) Anteil durch die ErdatmosphĂ€re stĂ€rker gestreut wird als der langwellige rote, was zum Beispiel auch zu Abendrot und Morgenrot fĂŒhrt.

Die Farben des Regenbogens entstehen durch Brechung des Sonnenlichts in den Wassertropfen, wobei dieses wie in einem Prisma wellenlĂ€ngenabhĂ€ngig unterschiedlich stark abgelenkt wird. In den Wassertropfen kommt innere Reflexion hinzu. Die Farben des Regenbogens (außer dem Blau-Violett) sind weniger rein und weniger deutlich voneinander getrennt zu beobachten als im mit Hilfe eines Prismenspektroskops erzeugten Lichtspektrum. Dort wird mithilfe einer Schlitzblende ein sehr schmaler Lichtstreifen zerlegt. Beim zwar selbst relativ „schmalen“ Wassertropfen fehlt diese Blende, sodass sich isolierte farbige Strahlen teilweise wieder ĂŒberlagern. Farbig gleiche Strahlen aus benachbarten Eingangsstrahlen werden vereinigt, wobei sie sich durch Interferenz verstĂ€rken oder auslöschen können.cite-ref-1[1]

Der Beobachter sieht als spektralfarbig abgestuften Regenbogen nur jenen Anteil des durch die Regentropfen tretenden Lichts, der inwendig an der TropfenrĂŒckseite reflektiert wurde. Dieses die Wassertropfen verlassende Licht beschrĂ€nkt sich fĂŒr den zwischen Sonne und Regenwand stehenden Beobachter jeweils auf schmale Bereiche, die als kreisbogenförmige farbige Streifen eines leuchtenden Bandes am Himmel erscheinen. Vom Beobachter her betrachtet bilden die kegelmantelförmig einfallenden Lichtstrahlen eine der Sonne gegenĂŒberliegende charakteristische Figur, die nur unter einem bestimmten Winkel zu sehen ist. Sie setzt sich aus unzĂ€hlig vielen Lichtstrahlen zusammen, die jeweils aus einem der Tropfen im Kegelmantel stammen und beim Beobachter ankommen. Bei einem durchwandernden Regengebiet lĂ€sst sich beobachten, wie der Regenbogen von Sonnenschein und Regenfall abhĂ€ngt und mit nachlassendem Regen verblasst.

Der Hauptregenbogen kommt durch einmalige Reflexion in den Tropfen zustande. Blickt der Beobachter auf sonnenbeschienene Wassertropfen, so nimmt er rotes Licht aus Tropfen wahr, die auf einem Kegelmantel mit einem Winkelabstand von rund 42° um den gedachten Sonnengegenpunkt liegen. Das stĂ€rker abgelenkte blaue Licht stammt aus Regentropfen, die auf einem spitzeren (rund 40°) Kegelmantel liegen. Die Spitzen der Licht-KegelmĂ€ntel befinden sich im Auge des Beobachters. Ihre Achsen fĂŒhren zum Sonnengegenpunkt.

→

Hauptartikel

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Spektralfarbe

Strahlengang im Regentropfen

Der Hauptregenbogen entsteht durch Sonnenlicht, das in einen kugelförmigen Wassertropfen eindringt, im Innern einmal reflektiert wird und dann wieder aus dem Tropfen austritt.

Wenn Ξ Ξ i {\displaystyle \theta _{i}} der Eintrittswinkel (Winkel zur Senkrechten) ist und Ξ Ξ r {\displaystyle \theta _{r}} der Winkel zur Senkrechten im Wassertropfen, dann gilt nach dem Brechungsgesetz

Ξ Ξ r = arcsin ⁥ ⁥ sin ⁥ ⁥ ( Ξ Ξ i ) n ( λ λ ) . {\displaystyle \theta _{r}=\arcsin {\frac {\sin(\theta _{i})}{n(\lambda )}}\ .}

Dabei ist n ( λ λ ) {\displaystyle n(\lambda )} der von der WellenlÀnge des Lichts λ λ {\displaystyle \lambda } abhÀngige Brechungsindex des Wassers.

Der Winkel zur Senkrechten beim Eintritt innerhalb des Tropfens, der entsprechende Winkel bei der Reflexion und auch beim Austritt aus dem Tropfen Ξ Ξ r {\displaystyle \theta _{r}} tritt in gleichschenkligen Dreiecken mit zwei SeitenlÀngen gleich dem Radius des Tropfens auf. Diese Winkel sind daher alle identisch.

Die gesamte WinkelÀnderung beim Durchgang durch den Tropfen ergibt sich damit als

ÎŽ ÎŽ gesamt = 2 ( Ξ Ξ i − − arcsin ⁥ ⁥ sin ⁥ ⁥ ( Ξ Ξ i ) n ( λ λ ) ) + ( π π − − 2 arcsin ⁥ ⁥ sin ⁥ ⁥ ( Ξ Ξ i ) n ( λ λ ) ) . {\displaystyle \delta _{\text{gesamt}}=2\left(\theta _{i}-\arcsin {\frac {\sin(\theta _{i})}{n(\lambda )}}\right)+\left(\pi -2\arcsin {\frac {\sin(\theta _{i})}{n(\lambda )}}\right)\ .}

Maximale IntensitĂ€t tritt auf, wenn der Winkel der gesamten Ablenkung sich bei Variation des Einfallswinkels nicht Ă€ndert. Dies geschieht, wenn die Ableitung nach dem Eintrittswinkel null wird, also fĂŒr

d Ύ Ύ gesamt d Ξ Ξ i = 0. {\displaystyle {\frac {d\delta _{\text{gesamt}}}{d\theta _{i}}}=0.}

Diese Bedingung ist fĂŒr den Winkel ÎŽ ÎŽ gesamt ≈ ≈ 180 ∘ ∘ − − 42 ∘ ∘ {\displaystyle \delta _{\text{gesamt}}\approx 180^{\circ }-42^{\circ }} erfĂŒllt.

Mehrere Reflexionen

Der Nebenbogen entsteht bei zwei Reflexionen innerhalb des Tropfens. Die WinkelĂ€nderung kann völlig analog fĂŒr eine beliebige Zahl an Reflexionen k = 1, 2, 3, 
 berechnet werden:

ÎŽ ÎŽ gesamt = 2 ( Ξ Ξ i − − arcsin ⁥ ⁥ ( sin ⁥ ⁥ ( Ξ Ξ i ) / n ( λ λ ) ) ) + k ( π π − − 2 arcsin ⁥ ⁥ ( sin ⁥ ⁥ ( Ξ Ξ i ) / n ( λ λ ) ) ) {\displaystyle \delta _{\text{gesamt}}=2(\theta _{i}-\arcsin \left(\sin(\theta _{i})/n(\lambda )\right))+k(\pi -2\arcsin \left(\sin(\theta _{i})/n(\lambda )\right))}

Maximale IntensitÀt tritt beim Eintrittswinkel

Ξ Ξ i = arcsin ⁥ ⁥ ( k + 1 ) 2 − − n ( λ λ ) 2 ( k + 1 ) 2 − − 1 {\displaystyle \theta _{i}=\arcsin {\sqrt {\frac {(k+1)^{2}-n(\lambda )^{2}}{(k+1)^{2}-1}}}}

auf, bei dem die Ableitung der Gesamtablenkung nach dem Einfallswinkel gleich null ist.

Reflexion, Brechung, Streuung und Überlagerung an einem Regentropfen

Ein Regentropfen ist transparent und wÀhrend des Falls in guter NÀherung kugelförmig. Die Abbildung links zeigt den Weg eines Sonnenstrahls durch einen Regentropfen. Beim Ein- und Austritt sind die am Tropfenrand reflektierten Teile und bei der inneren Reflexion die austretenden Teile des Strahls nicht gezeichnet. Diese Strahlteile sind an der Entstehung des Regenbogens nicht beteiligt, sie reduzieren lediglich dessen IntensitÀt.

Beim Eintritt werden die verschiedenen farblichen Anteile des Sonnenstrahls nach dem farbabhĂ€ngigen Brechungsgesetz verschieden stark abgelenkt, rot am wenigsten, violett am stĂ€rksten. Innerhalb des Tropfens werden die entstandenen Farbstrahlen an nicht genau gleichen Stellen der kugelförmigen RĂŒckwand reflektiert. Ihr Austritt erfolgt ebenfalls nicht an einer einzigen, genau gleichen Stelle am Tropfenrand. Die erneute Ablenkung durch Brechung ist zudem noch von der Farbe jedes Teilstrahls abhĂ€ngig.

In der Abbildung rechts ist gezeigt, wie das meiste einen Tropfen passierende rote Licht an der MantelflĂ€che eines Kegels konzentriert von diesem zurĂŒckgeworfen wird. Je flacher das Licht auf den Tropfen trifft, desto mehr wird es gestreut. Bei den anderen Farben ist das Bild prinzipiell gleich, nur wird das Licht gemĂ€ĂŸ Brechungsgesetz etwas stĂ€rker abgelenkt, blau am stĂ€rksten. Die StrahlenbĂŒschel (konzentriertes und Streulicht) der unterschiedlichen Farben ĂŒberlagern sich, weshalb wegen des jeweiligen Streulichts die SĂ€ttigung der Farben geschwĂ€cht wird. Am roten Rand ist die SĂ€ttigung maximal (reine Farbe, da dem konzentrierten Licht kein Streulicht ĂŒberlagert wird), an der blauen Seite ist sie minimal (hier wird dem konzentrierten Licht Streulicht aller Farben ĂŒberlagert).
Zur Förderung der Übersichtlichkeit ist in der Abbildung der Vorgang nur fĂŒr rotes Licht, d. h. nur fĂŒr eine der im Sonnenlicht enthaltenen Farben dargestellt. Typischer Unterschied fĂŒr die Farben ist der Kegelwinkel an der scharfen Seite des konzentrierten Lichts (2 mal 42° fĂŒr Rot; 2 mal 40,2° fĂŒr Blau). Die Darstellung ist ein Schnitt durch die Mitte des kugelförmigen Tropfens. Um die Mittenachse besteht Rotationssymmetrie fĂŒr das den Tropfen passierende Licht.

Farbige Strahlen aus vielen Regentropfen werden als Regenbogen gesehen

Die Abbildung rechts zeigt die Winkelbeziehungen zwischen Beobachter, Regentropfen und Sonne. Da der in den Tropfen eintretende und der den Beobachter passierende Sonnenstrahl parallel sind, schneidet ein Strahl zwischen Regenbogen und Beobachter beide Sonnenstrahlen unter gleichen Wechselwinkeln. Im Bild sieht der Beobachter einen aus einem Tropfen austretenden roten Strahl (Wechselwinkel 42°). Um die Linie zwischen Beobachter und Sonnen-Gegenpunkt besteht bezĂŒglich Licht aus weiteren Regentropfen Rotationssymmetrie. Die ihn aus vielen Tropfen erreichenden Lichtstrahlen befinden sich auf einem Kegelmantel mit gleichem Öffnungswinkel wie der Öffnungswinkel der Kegelmantel-Spots der Regentropfen.

In der Abbildung links sind im unteren Teil zwei am Hauptregenbogen beteiligte Regentropfen markiert (einmalige innerer Reflexion; die markierten Tropfen darĂŒber betreffen den Nebenregenbogen, siehe folgenden Abschnitt). Vom Licht aus dem blauen Kegelmantel-Spot (unterer Tropfen) und aus dem roten Kegelmantel-Spot (Tropfen darĂŒber) erreichen kleine Ausschnitte den Beobachter. Die Wassertropfen sind ĂŒbertrieben groß gezeichnet. In RealitĂ€t wird jede Lichtfarbe aus vielen kleinen eng beieinander und hintereinander liegenden Tropfen und von nahezu unendlich vielen auf einem kreisförmigen Band liegenden Tropfen gesehen. Die Helligkeit ist beschrĂ€nkt, weil trotz Lichtkonzentration in KegelmĂ€nteln nur kleine Ausschnitte von ihnen gesehen werden.

Die Vorstellung, dass gemĂ€ĂŸ Abbildung links oben eigentlich Blau die oberste Farbe im Hauptbogen sein mĂŒsste, ist irrig. Da Blau auf einem spitzeren Kegelmantel-Spot austritt, sind die Tropfen, die fĂŒr einen Beobachter das Blau liefern, dem Zentrum des Regenbogens nĂ€her. melb

Die AuffĂ€cherung des Hauptregenbogens durch Dispersion betrĂ€gt zwischen Rot und Blau etwa 1,8°. Wegen der rĂ€umlichen Ausdehnung der Sonne von etwa 0,5° betrĂ€gt die Breite jeder Farbe ebenfalls etwa 0,5°. Diese UnschĂ€rfe liegt deutlich unter der AuffĂ€cherung, weshalb der Beobachter noch eine relativ reine rote Ă€ußere Farbe sieht. Die anderen Farben sind durch Mischung weniger gesĂ€ttigt beziehungsweise rein. Die Addition der endlichen Sonnenausdehnung und der AuffĂ€cherung ergibt die Gesamtbreite des Hauptregenbogens von etwa 2,2°. Bei einer Entfernung des Regenschauers von 1 km sind Regentropfen ĂŒber eine radiale Strecke von etwa 35 m am Regenbogen beteiligt. standort

Von der ErdoberflÀche aus gesehen kann der Regenbogen im Maximum nur ein Halbkreis sein. Er tritt bei im Horizont stehender Sonne auf. Der Mittelpunkt des Halbkreises befindet sich auf dem Gegen-Horizont. Bei höher stehender Sonne wird der Regenbogen kleiner. Da sich jetzt sein Mittelpunkt unter dem Horizont befindet, wird der Scheitel zum Orientierungspunkt. Wenn die Sonne höher als 42° steht, liegt auch der Scheitelpunkt des Bogens unter dem Horizont und kann so nur noch von einem erhöhten Beobachtungsort aus gesehen werden, zum Beispiel beim Blick von der Spitze eines Berges oder Turmes auf eine tiefer liegende Regenwand (siehe Bild links).

Ein zum Kreis geschlossener Regenbogen kann i. A. nur von einem Flugzeug oder einem Ballon aus gesehen werden (siehe Bild rechts), denn die Strahlen aus bodennahen Tropfen (tiefster Punkt eines geschl. Regenbogens) verlaufen schrÀg nach oben (je weiter die Regenwand entfernt ist, umso höher muss sich der Beobachter befinden).

Nebenregenbögen und Sonderformen

Nebenregenbogen

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Bisher wurden Sonnenstrahlen betrachtet, die einmal im Inneren der Regentropfen reflektiert werden. Der oberhalb des Hauptbogens sichtbare Nebenregenbogen entsteht aus dem kleineren Lichtanteil, der erst nach zwei inneren Reflexionen die Tropfen verlĂ€sst. Er ist entsprechend schwĂ€cher als der Hauptregenbogen. Eine weitere SchwĂ€chung entsteht durch die grĂ¶ĂŸere AuffĂ€cherung des Lichtstrahls in farbige Teilstrahlen infolge flacheren Ein- und Austritts am Tropfenrand (siehe Abbildung links). Der Nebenregenbogen kann daher nur bei gĂŒnstigen LichtverhĂ€ltnissen beobachtet werden. z

Das nach zweimaliger innerer Reflexion austretende Licht ist im Gegensatz zu einmaliger Reflexion in einem zum Sonnengegenpunkt gerichteten Kegelmantel-Spot konzentriert. Der doppelte Kegelwinkel ist aber grĂ¶ĂŸer als 180° (der Kegelmantel Ă€hnelt einem vom Wind umgestĂŒlpten Regenschirm), sodass Spot-Licht auch rĂŒckwĂ€rts zum Beobachter fĂ€llt. Die halben Kegelwinkel sind 129° (51° von rĂŒckwĂ€rts gesehen) fĂŒr rotes Licht (siehe Abbildung rechts, oben und unten) und 126° (54°) fĂŒr blaues Licht. Wegen der doppelten Reflexion im Tropfeninneren hat der Nebenregenbogen die umgekehrte Farbreihenfolge im Vergleich zum Hauptregenbogen (vergl. Abbildung hier links mit Abbildung oben links). Der Nebenregenbogen ist innen rot und außen blau.

Alexanders dunkles Band

Im Bild rechts mit einem Haupt- und Nebenregenbogen fĂ€llt auf, dass der Himmel im Innern des Hauptbogens deutlich heller als außerhalb erscheint, und dass der Bereich zwischen Haupt- und Nebenregenbogen deutlich dunkler als seine Umgebung ist. Dieser Helligkeitskontrast entsteht, weil sich die Farben im Inneren der Kegelmantel-Spots ĂŒberlagern und schließlich jenseits des blauen weißes Licht von den Regentropfen zum Beobachter reflektiert wird. Haupt- und Nebenregenbogen sind einander mit ihrer roten Seite zugekehrt. Hier fehlt das zusĂ€tzliche weiße Licht, wodurch der Raum zwischen ihnen dunkler erscheint. Dieses dunkle Band wird zu Ehren seines Entdeckers Alexander von Aphrodisias als Alexanders dunkles Band bezeichnet. Beim Nebenregenbogen enthalten die Kegelmantel-Spots im Inneren auch weniger Licht (vergleiche die Abbildung oben rechts mit der Abbildung weiter oben), sodass die Aufhellung ĂŒber ihm weniger stark als unter dem Hauptregenbogen ist.

TertiÀre und quartÀre Regenbögen

Nebenregenbögen höherer Ordnung, also mit mehr als zwei Reflexionen innerhalb eines Regentropfens, sind wegen der oben beschriebenen AbschwĂ€chung mit bloßem Auge nicht mehr erkennbar; sie wurden erstmals von FĂ©lix Billet (1808–1882) beschrieben, der auch die zugehörigen WinkelabstĂ€nde vom Sonnengegenpunkt dafĂŒr berechnete.cite-ref-2[2] Nachdem deren Existenz jedoch theoretisch begrĂŒndet wurde, ist in jĂŒngeren Jahren auch der Nachweis mit fotografischen Mitteln gelungen.cite-ref-3[3]cite-ref-4[4]cite-ref-5[5]

Es handelt sich um den tertiÀren Regenbogen unter einem Winkel von etwa 40° gegen die Sonne und den quartÀren Regenbogen unter etwa 45°. Diese Bögen entstehen durch Licht, das drei- oder viermal innerhalb der Regentropfen reflektiert wurde.

Sonderformen

Mondregenbogen

Mondregenbogen heißt ein Regenbogen bei Nacht, der das Mondlicht als Grundlage hat. Er ist naturgemĂ€ĂŸ wesentlich seltener als ein Regenbogen und erscheint dem Beobachter aufgrund seiner LichtschwĂ€che weiß. Zu sehen ist er, weil das menschliche Auge Helligkeitsunterschiede viel empfindlicher wahrnimmt als Farben (siehe Nachtsehen). Bei klarer Luft und ausgeprĂ€gtem Vollmond können die Regenbogenfarben sichtbar werden. Außerdem sieht man sie prinzipbedingt immer bei farbfotografischen Aufnahmen, wenn das Verfahren lichtempfindlich genug ist, sodass die Abbildung des Mondregenbogens gelingt.

Nebelbogen

Tropfen mit Durchmessern kleiner als 50 Mikrometer sind fĂŒr die Zerlegung des Sonnenlichtes in seine farbigen Bestandteile zu klein. Nebel besteht aus solch kleinen Wassertröpfchen, weshalb dieser weiß erscheinende Regenbogen Nebelbogen genannt wird.

Taubogen

Beim Taubogen findet die Lichtbrechung an Tautropfen statt, beispielsweise dem Tau auf einer Wiesecite-ref-6[6] oder an Spinnweben, selten dem Tau an kleinen auf einem See schwimmenden Partikeln. Der Taubogen erscheint aber dem Beobachter nicht als Kreis, sondern elliptisch oder hyperbelförmig, je nach Sonnenstand und Neigung der Ebene, in der sich die Tautropfen befinden. Der Effekt ergibt sich dadurch, dass sich der 42-Grad-Kegel des zurĂŒckgeworfenen Lichts an der OberflĂ€che des Bodens in einer Hyperbel oder Ellipse schneidet. Durch den schrĂ€g verlaufenden Kegelschnitt ergibt sich die Vorstellung, die Lichterscheinung erstrecke sich in horizontaler Ebene, was nur scheinbar richtig ist. TatsĂ€chlich ist der Bogen im Auge des Betrachters immer in einem 42-Grad-Winkel vom Sonnengegenpunkt entfernt.cite-ref-7[7]

Spiegelregenbogen

Wenn das Sonnenlicht an einer WasserflĂ€che gespiegelt wird, bevor es auf die Regentropfen trifft, kann ein zweiter Bogen entstehen, der am Horizont mit dem Hauptbogen zusammentrifft, weiter oben aber wie ein zweiter, den Hauptbogen kreuzender Bogen erscheint.cite-ref-8[8]cite-ref-9[9] DarĂŒber hinaus gibt es Beobachtungen von seitlich versetzten, sich ĂŒberschneidenden Regenbögen, deren Entstehung bislang unklar ist.cite-ref-10[10]

Zwillingsregenbogen

Die sehr seltenen gespaltenen Regenbögen oder Zwillingsregenbögen sind Hauptregenbögen (einmalige Reflexion in den Wassertropfen), die von Wassertropfen zweier verschiedener GrĂ¶ĂŸen erzeugt werden. Sie haben folglich beide die gleiche Farbfolge und liegen nĂ€her zusammen als Haupt- und Nebenregenbogen. In sehr seltenen FĂ€llen kann zu jedem der Zwillingsregenbögen auch ein Nebenregenbogen (zweimalige Reflexion in den Wassertropfen, umgekehrte Farbfolge) existieren.

Zwillingsregenbögen entstehen, wenn zwei Regenschauer aus verschieden großen Wassertropfen sich vereinen. Die grĂ¶ĂŸeren werden beim Fallen durch den grĂ¶ĂŸeren Luftwiderstand stĂ€rker abgeflacht und reflektieren und brechen das Licht leicht anders, was zu einem etwas anderem Regenbogen fĂŒhrt.cite-ref-11[11]cite-ref-12[12]cite-ref-13[13]

Interferenz, TropfengrĂ¶ĂŸe und Polarisation

Interferenzbögen

Beim Austritt des Lichtes aus den Tropfen fallen nicht nur Strahlen unterschiedlicher Farbe zusammen, wobei durch additive Mischung die Farbreinheit des Regenbogens geschwĂ€cht wird. Es fallen auch Strahlen derselben WellenlĂ€nge zusammen, die durch unterschiedlich lange Laufwege im Tropfen gegenseitig phasenverschoben sind. Bei ihrer Überlagerung findet Interferenz statt, sie löschen sich gegenseitig aus oder verstĂ€rken sich. Die fĂŒr Interferenzerscheinungen typischen Muster begleiten vor allem den Hauptregenbogen an dessen blauer Seite als helle gegenĂŒber dunklen abgesetzte Streifen, die als Interferenz- oder ĂŒberzĂ€hlige Bögen bezeichnet werden.

Der Unterschied zwischen den Laufwegen ist eine Funktion der TropfengrĂ¶ĂŸe. ÜberzĂ€hlige Regenbögen treten erst bei Regentropfen in Erscheinung, deren Durchmesser kleiner als ein halber Millimeter ist.

Einfluss der TropfengrĂ¶ĂŸe und der Tropfenform

Die TropfengrĂ¶ĂŸe und die Tropfenform haben generell Einfluss auf die farbliche Erscheinung des Regenbogens.

HĂ€ufig sind die Enden des Bogens besonders hell. Dieser Effekt wird ebenfalls durch Interferenz verursacht, die außer von der TropfengrĂ¶ĂŸe auch von Abweichungen von der Kugelform abhĂ€ngt. Generell lĂ€sst sich feststellen, dass große Tropfen mit Durchmessern von mehreren Millimetern besonders helle Regenbögen mit wohldefinierten Farben erzeugen. Bei GrĂ¶ĂŸen von weniger als 1,5 mm wird zunĂ€chst die RotfĂ€rbung immer schwĂ€cher. Sehr kleine Tropfen, wie beispielsweise in Nebelschwaden, in denen der Durchmesser oft nur etwa ein Hundertstel Millimeter betrĂ€gt, liefern nur noch verwaschene Farben.cite-ref-14[14]

Polarisation

Das von einem Regenbogen reflektierte Licht hat einen sehr hohen Polarisationsgrad. Mit Hilfe eines Polarisationsfilters kann ein Regenbogen, je nach Drehwinkel des Filters vor dem Beobachterauge oder der Kamera, entweder weitgehend gelöscht oder im Kontrast gesteigert werden.

Andere dispersionsbedingte Himmelserscheinungen

Der optische Effekt der Dispersion des Sonnenlichts lÀsst sich auch bei anderen optischen PhÀnomenen als dem Regenbogen beobachten. Bekannt sind vor allem die Haloerscheinungen.

‱ Ein 22°-Halo bildet einen kreisrunden Kranz um die Sonne, ein Regenbogen jedoch meist nur einen Bogen mit der Sonne im RĂŒcken. Besondere Haloerscheinungen sind:

‱ Zirkumzenitalbögen bilden nur sehr kleine Ausschnitte aus einem konkaven, also nach oben gewölbten Bogen.
‱ Zirkumhorizontalbögen entstehen, wenn die Sonne in einem Winkel von mindestens 57,8° ĂŒber dem Horizont steht und sich in sehr hoch schwebenden sechseckigen Eiskristallen bricht.

‱ Nebensonnen sind ein weiteres HalophĂ€nomen, sie stehen neben der Sonne waagerecht vom Beobachter aus. Sie sind klein und haben keine Bogenform.

Einige Erscheinungen sind anders als beim Regenbogen durch Beugung des Sonnenlichtes verursacht.

‱ Glorien treten meist nur auf, wenn man von oben auf eine Wolke blickt. Sie sind vergleichsweise klein und kreisförmig, sind definitionsgemĂ€ĂŸ keine Regenbögen, die in diesem Falle viel grĂ¶ĂŸer und geschlossen wĂ€ren.
‱ Irisierende Wolken besitzen zwar mitunter die Farbgebung eines Regenbogens, bilden jedoch keinen Bogen.

Vorkommen

NatĂŒrliche Regenbögen entstehen meist dann, wenn nach einem Regenschauer der Himmel schnell aufklart und die tief stehende Sonne das abziehende Niederschlagsgebiet beleuchtet. In gemĂ€ĂŸigten Klimazonen mit einer westlichen Vorzugswindrichtung wie in Mitteleuropa sind diese Bedingungen hĂ€ufig am spĂ€ten Nachmittag im Anschluss an ein WĂ€rmegewitter erfĂŒllt. Zu diesen kommt es meist bei KaltfrontaufzĂŒgen, wobei am Vormittag im Mittel weniger Regen fĂ€llt als am Nachmittag, was dann auch zur höheren Wahrscheinlichkeit fĂŒhrt, auf einen Regenbogen zu treffen.

Im Sommer ist um die Mittagszeit herum kein Regenbogen zu beobachten, da die Sonne hierfĂŒr zu hoch steht. Im Winter besteht aber auch zu diesem Zeitpunkt die Möglichkeit, einen flachen Regenbogen zu erkennen. UnabhĂ€ngig davon kann ein Regenbogen recht hĂ€ufig in einem SprĂŒhnebel beobachtet werden, vor allem bei Springbrunnen, Sprinklern und WasserfĂ€llen. Da solche Regenbögen nicht auf ein Niederschlagsereignis angewiesen sind, beobachtet man sie viel einfacher und hĂ€ufiger. Bei entsprechendem Sonnenstand ist die Beobachtung von Regenbogenfragmenten auch in der Gischt von grĂ¶ĂŸeren Wellen möglich.

Bei Wetter ohne bewölkten Himmel mit strahlendem Sonnenlicht kann der „Regenbogen“ so selbst erzeugt werden. Ein solcher kĂŒnstlicher Regenbogen beruht auf den gleichen beschriebenen physikalischen Prinzipien. Der einzige Unterschied mag die GrĂ¶ĂŸe der ReflexionsflĂ€che sein. Um den Scheitelpunkt des Regenbogens zu finden, muss man dabei seinen Blick in Richtung des eigenen Schattens richten.

Entfernung und Ort des Regenbogens

Der Regenbogen ist ein vielfaches Spiegelbild der Sonne, erzeugt von einem aus einer Unzahl von Wassertropfen bestehenden Spiegel. Diese Tatsache ist aber nicht „sonnenklar“, da das Original Sonne nicht wirklichkeitsnahe als kleine Scheibe (Sichtwinkel ≈ ϡ fĂŒr ihren Durchmesser), sondern als relativ großer Ring (Hauptregenbogen: Sichtwinkel ≈ 42° fĂŒr seinen Durchmesser) abgebildet wird. Deshalb fragen wir uns, in welcher Distanz sich der Regenbogen vor dem landschaftlichen Hintergrund befindet, und wundern uns, dass er mit uns zur Seite „mitlĂ€uft“ und sich vor dem Hintergrund bewegt. Ein gleichzeitiger Blick in einen ĂŒblichen ebenen Spiegel (z. B. eine breite Fensterfront) kann das Wunder erklĂ€ren: Der Regenbogen ist gleich riesig weit von uns entfernt wie die Sonne (er bzw. das Bild der Sonne in einem ebenen Spiegel sind dem Hintergrund ĂŒberlagert, denn der Tropfen-Spiegel bzw. die Fensterscheibe sind halbdurchlĂ€ssig), und er ist immer in gleicher Himmelsrichtung zu sehen (egal welchen Ort wir quer zum Regenbogen bzw. zur aus der entgegengesetzten Himmelsrichtung scheinenden Sonne einnehmen).

Von den Wassertropfen wird ein Sonnenstrahl nicht nur gebrochen, sondern auch reflektiert (an der RĂŒckseite). Die zu uns kommenden Strahlen sind nicht untereinander parallel, denn sie stammen aus denjenigen Tropfen, die mit dem Sonnengegenpunkt den Regenbogenwinkel bilden. Somit sehen wir die Sonne nicht als kleine Scheibe, sondern als ziemlich großen, aber schmalen Ring. Dieser ist in nochmals schmĂ€lere, verschiedenfarbige Ringe unterteilt, weil die Farbanteile des Sonnenlicht beim Eintritt in die und beim Austritt aus den Tropfen unterschiedlich gebrochen werden.

Chronologie der physikalischen ErklÀrung

Der Regenbogen beflĂŒgelt nicht nur die Fantasie des Menschen, verschiedene ErklĂ€rungsversuche haben auch den Erkenntnisprozess in der Physik und dort speziell in der Optik wesentlich vorangetrieben.

Die oben angefĂŒhrte physikalische ErklĂ€rung des Regenbogens beruht in ihrem grundlegenden strahlenoptischen Teil auf 1637 veröffentlichten Arbeiten von RenĂ© Descartes. Sie sind unter der Überschrift DE L’ARC-EN-CIEL im Anhang Les MĂ©tĂ©ores seiner philosophischen Schrift Discours de la mĂ©thode beschrieben.cite-ref-15[15]cite-ref-16[16] Er griff darin die bereits um 1300 von Dietrich von Freiberg in seinem Werk De iride et de radialibus impressionibus entwickelte Idee auf, wonach ein Regenbogen durch die Brechung und Reflexion von Sonnenstrahlen innerhalb einzelner Tröpfchen erklĂ€rt werden kann. Seine „mysteriöse“ ErklĂ€rung der Regenbogenfarben war unzutreffend. Er wandte das kurz vorher von Willebrord Snell entdeckte Brechungsgesetz an, ohne die Dispersion (die wellenlĂ€ngenabhĂ€ngige Brechung des Lichts) zu kennen.

Aus dem Jahre 1700 stammt eine den Regenbogen betreffende Arbeit von Edmond Halley,cite-ref-17[17] und 1704 brachte Isaac Newtons Theorie des Lichtes die Dispersion ins Spiel und machte so die Farbenpracht verstÀndlich.cite-ref-calvert-18-0[18]

War es zu Newtons Zeiten noch Thema kontroverser Diskussionen, ob Licht nun korpuskularen oder wellenartigen Charakter besitze, so war auch hier der Regenbogen ein wichtiger Ideengeber. Das RĂ€tsel der ĂŒberzĂ€hligen Bögen veranlasste 1801 Thomas Young zur DurchfĂŒhrung seines berĂŒhmten Doppelspaltexperimentes. Er wies damit die Wellennatur des Lichtes nach und konnte anschließend das RĂ€tsel durch die Betrachtung von Interferenzerscheinungen lösen (1804).cite-ref-19[19]cite-ref-20[20]

Youngs Theorie wurde 1849 von George Biddell Airy weiter verfeinert. Er erklĂ€rte die AbhĂ€ngigkeit des exakten Farbverlaufs von der TröpfchengrĂ¶ĂŸe. Die eigens entwickelten mathematischen Verfahren spielen im Rahmen der WKB-NĂ€herung noch heute eine wichtige Rolle fĂŒr die moderne Quantenmechanik.cite-ref-calvert-18-1[18]

Moderne physikalische Beschreibungen des Regenbogens und Àhnlich gearteter Probleme basieren im Wesentlichen auf der von Gustav Mie 1908 entwickelten und als Mie-Streuung nach ihm benannten Theorie.cite-ref-21[21]

Im Schulunterricht kann seit den 1980er Jahren zur Veranschaulichung des Regenbogens und der Auswirkung der Beobachtungssposition ein Glasperlenbogen verwendet werden, bei dem auf einer schwarzen OberflĂ€che aufgebrachtes Glasperlen-Strahlmittel die Lichtbrechung ĂŒbernimmt.

Anwendung in der optischen Messtechnik

Der Regenbogenwinkel hĂ€ngt – wie oben beschrieben – bei kugeligen FlĂŒssigkeitströpfchen nicht von der TropfengrĂ¶ĂŸe ab, sondern lediglich vom Brechungsindex. Diese wiederum ist bei einer bestimmten WellenlĂ€nge eine temperaturabhĂ€ngige Materialkonstante der tropfenbildenden FlĂŒssigkeit. Deshalb kann durch Messung des Regenbogenwinkels, unter dem monochromatische Laserstrahlung von einem Nebel reflektiert wird, die Temperaturverteilung innerhalb des Nebels berĂŒhrungslos bestimmt werden, falls – wie in technischen Anlagen meist der Fall – bekannt ist, welche FlĂŒssigkeit den Nebel bildet.

Kulturelle Bedeutungen

Als ein nicht alltÀgliches und beeindruckendes Naturschauspiel haben Regenbögen ihre Spuren in der Kulturgeschichte der Menschheit hinterlassen und sind zudem ein in unzÀhligen Kunstwerken dargestelltes Bildmotiv. Da der Regenbogen weltweit bekannt und mit zahlreichen positiven Attributen versehen ist, hat er auch immer wieder Einzug in die Symbolik gehalten.

Religion und Mythologie

Der Regenbogen ist von jeher ein wichtiges Element zahlreicher Mythologien und Religionen ĂŒber alle Kulturen und Kontinente hinweg. Die Mythen sprechen ihm dabei oft die Rolle eines Mittlers oder einer BrĂŒcke zwischen Götter- und Menschenwelt zu. Mythologien ohne Regenbogen sind selten. Der Regenbogen als Mythos findet sich auch in den ErzĂ€hlungen relativ isolierter Kulturen; daraus lĂ€sst sich schließen, dass dieser Mythos auf der Erde an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten eigenstĂ€ndig erdacht und ĂŒberliefert worden ist. Es geht nicht allein auf den Verkehr und den Austausch unter den großen Kulturen der Menschheit zurĂŒck, wenn der Regenbogen-Mythos heute ĂŒberall auf der Erde aufgefunden werden kann.

Die australischen Ureinwohner, die Aborigines, verehren in ihrer Schöpfungsgeschichte eine Regenbogenschlange als den Schöpfer der Welt und aller Lebewesen.

Die griechische Mythologie sah ihn als Verbindungsweg, auf dem die Göttin Iris zwischen Himmel und Erde reist.

Nach der irischen Mythologie hat der Leprechaun seinen Goldschatz am Ende des Regenbogens vergraben. Vergleichbar ist die osttimoresische Legende um einen Kussi, einen steinernen Krug, voller Gold und Edelsteine. Der Ursprung dieser Goldschatz-Legenden hat einen archĂ€ologischen Hintergrund. Was heute SondengĂ€nger freilegen, erledigte in frĂŒheren Jahrhunderten das Wetter. Folgt auf einen starken Regen Sonnenschein, glitzern vom Regenwasser aus dem Acker freigespĂŒlte historische GoldmĂŒnzen oder goldene GegenstĂ€nde auffĂ€llig im dunklen Boden. Dies gilt besonders, wenn die Sonne hinter dem Betrachter steht. Da diese Konstellation das Auge auch den von den Wassertropfen in der Luft reflektierten Regenbogen sehen lĂ€sst, schien fĂŒr einen Bauern, der nach dem Regenguss seine Arbeit fortfĂŒhrte, der Goldfund auf dem nassen, dunklen Ackerboden vor ihm unter dem Regenbogen zu funkeln und aus diesem gefallen zu sein. ErzĂ€hlungen ĂŒber einen dem Regenbogen zu verdankenden Goldfund gab es wohl ebenso hĂ€ufig wie heutige Sensationsmeldungen ĂŒber Goldfunde. Eine schĂŒsselartig geformte keltische MĂŒnze, die wegen ihrer halbkugeligen Form das Licht zum Betrachter reflektiert, trĂ€gt daher sogar den Namen RegenbogenschĂŒsselchen.

In der germanischen Mythologie war der Regenbogen die BrĂŒcke Bifröst, die Midgard, die Welt der Menschen, und Asgard, den Sitz der Götter, miteinander verband. WĂ€hrend des Ragnarök, des Weltuntergangs der nordischen Mythologie, wird der Regenbogen zerstört. Regenbogen tauchen auch in der Schöpfungsgeschichte der DinĂ© auf. Bei den Inka vertrat der Regenbogen die Erhabenheit der Sonne. Bei den Hawaiianern ist er der Sitz des höchsten Gottes Kāne.cite-ref-22[22]

Babylonien

In der babylonischen Schöpfungsgeschichte Enuma Elisch („Als oben 
“, im Folgenden Ee) wird davon erzĂ€hlt, dass der Schöpfergott Marduk das Leben auf der Erde ermöglichte, indem er die Urflut, die Göttin Tiamat, tötete. Dieser Kampf geschah mit einem Bogen (Ee IV,35–40). Um das dauerhafte Bestehen der Schöpfung zu gewĂ€hrleisten, nahm der höchste Gott, der Himmelsgott Anu, den Bogen Marduks und setzte ihn als „Bogenstern“ an den Himmel. Im babylonischen Mythos wird der Bogen vergöttlicht: Er darf in der Versammlung der Götter Platz nehmen und wird ewig erfolgreich sein (Ee VI,87–94). Der Bogen am Himmel ist in der altorientalischen Vorstellungswelt also ein kriegerisches Symbol fĂŒr die göttliche Macht, Störungen auf der Erde zu bekĂ€mpfen und zu besiegen und so das Leben zu sichern. Assyrisches Rollsiegel: Eine Gottheit bekĂ€mpft mit dem Bogenstern eine dĂ€monische Macht (1. Jahrtausend v. Chr.).

Judentum und Altes Testament

Im Tanach (Gen 9 ) ist der Regenbogen ein Zeichen des Bundes, den Gott mit Noach, den Menschen und allen Tieren schloss. Laut biblischer ErzĂ€hlung versprach Gott nach dem Ende der Sintflut: „Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen um der Menschen willen, denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf.“ (Gen 8,21 ) Der Regenbogen als Zeichen des Friedens zwischen Mensch und Gott nimmt damit eine altorientalische Tradition auf, nach der das PhĂ€nomen als abgesenkter, also nicht schussbereiter Bogen Gottes interpretiert wurde. Aufgrund dieser Stelle ist der Regenbogen im Judentum bis heute ein wichtiges religiöses Symbol.

„Und wenn es kommt, dass ich Wetterwolken ĂŒber die Erde fĂŒhre, so soll man meinen Bogen sehen in den Wolken. Alsdann will ich gedenken an meinen Bund zwischen mir und euch und allem lebendigen Getier unter allem Fleisch, dass hinfort keine Sintflut mehr komme, die alles Fleisch verderbe.“

–

Gen

9,14–15

Christentum und Neues Testament

Die ErzÀhlung Gen 9 bleibt auch im Christentum von besonderer Bedeutung; in der evangelischen Perikopenordnung ist sie am 20. Sonntag nach Trinitatis Lesungstext.

Zudem wird auch ein anderer Traditionsstrang wichtig. In Ezechiel 1 sieht der Prophet einen gewaltigen Thronwagen. Oben auf dem Thron ist ein heller Schein „wie der Anblick des Bogens, der sich an einem Regentag in den Wolken zeigt. 
 So etwa sah die Herrlichkeit Gottes aus.“ (Hes 1,28 ).

Im griechisch verfassten Neuen Testament kommt der Regenbogen nur ein einziges Mal vor. In der Offenbarung des Johannes 10,1 erscheint ein Engel mit einem Buch vom Himmel herab, er ist in eine Wolke gehĂŒllt und ĂŒber seinem Kopf ist ein Regenbogen. Dieses Bild basiert auf Ezechiel 1,28. Das griechische Wort fĂŒr diese Erscheinung heißt „iris“, und hier wird deutlich, dass die antike Vorstellung des Kriegsbogens vergessen ist. Wichtig an der Erscheinung ist die schillernde Farbenpracht, die Himmel und Erde verbindet. Das griechische Wort bezeichnet neben dem Regenbogen auch ganz allgemein einen farbigen Ring (oder Halbring). In Offb 4,3 steht in vielen deutschen Übersetzungen zwar Regenbogen, aber hier heißt es ausdrĂŒcklich, dass es sich um einen grĂŒnlich schimmernden Lichtkranz handelt – also einen Heiligenschein, der Gottes Gegenwart anzeigt. In der folgenden christlichen Tradition lebt das Symbol auf Ikonen und in der mittelalterlichen Malerei und Bildhauerei. Auf AltĂ€ren und auf den Darstellungen des JĂŒngsten Gerichts ĂŒber dem Eingangsportal einer Kirche wird Christus manchmal als der auf (oder in) einem Regenbogen sitzende Richter dargestellt – eine freie Aufnahme der Stellen in der Offenbarung vermischt mit Ezechiel. Der Regenbogen symbolisiert hier die Göttlichkeit Christi. Seit dem 12. Jahrhundert wird auch Maria in einem Regenbogen oder auf einem Regenbogen sitzend dargestellt und dadurch ihre Heiligkeit zum Ausdruck gebracht.

In Sirach 43,11–12 erscheint der Regenbogen mit „seinem Glanz“ als prĂ€chtiger Ausdruck der Schöpfung und als Grund, Gott als Schöpfer zu preisen.

Bildende Kunst

Der Regenbogen ist nicht allein ein Motiv in GemÀlden von Landschaftsmalern, beispielsweise im 19. Jahrhundert sowohl klassizistischer wie Joseph Anton Koch als auch romantischer wie Caspar David Friedrich. Die mit einem Regenbogen verbundenen NaturphÀnomene, etwa Alexanders dunkles Band (siehe oben), sind in der Naturfotografie ebenfalls ein beliebtes Bildmotiv.

Musik

Auch in der Musik wird oft auf den Regenbogen Bezug genommen. So besingt Judy Garland 1939 in dem Pop-Lied Over the Rainbow eine Gegend „irgendwo ĂŒber dem Regenbogen“, wo „TrĂ€ume wahr werden“. Dieses Lied von Harold Arlen und E. Y. Harburg wurde 1994 als Coverversion von Marusha zu einer Techno-Hymne. Zum gleichen Genre zĂ€hlt auch Rainbow To The Stars von Dune.

Der französische Komponist Olivier Messiaen, ein SynĂ€sthetiker, komponierte in seinem 1944 entstandenen „Quartett auf das Ende der Zeit“ (Quatuor pour la fin du temps) einen Satz mit dem Titel „Wirbel der Regenbögen fĂŒr den Engel, der das Ende der Zeit verkĂŒndet“ (Fouillis d’arcs-en-ciel, pour l’Ange qui annonce la fin du temps). György Ligeti ĂŒberschrieb 1985 eine seiner EtĂŒden fĂŒr Klavier mit Arc-en-ciel („Regenbogen“).

Die Rock-Band The Rolling Stones schilderte 1967 in ihrem Song She’s a Rainbow („Sie ist ein Regenbogen“) diverse Drogenerfahrungen und bediente sich dabei der Farbenpracht des Regenbogens als Metapher fĂŒr die Weiblichkeit.

Die deutsche Hardrock-Band Scorpions nannte ihr zweites Studioalbum von 1974 Fly to the Rainbow, worauf sich am Ende das gleichnamige StĂŒck befindet.

Rainbow war eine Hardrock-Band, die 1975 vom Gitarristen Ritchie Blackmore gegrĂŒndet wurde. Das DebĂŒtalbum der Gruppe, Ritchie Blackmore’s Rainbow, enthĂ€lt den Song Catch the Rainbow von Blackmore und dem SĂ€nger der Band Ronnie James Dio.cite-ref-23[23]

Bezugnehmend auf den sprichwörtlichen Topf mit Gold am Ende des Regenbogens heißt es in dem Lied All of my Heart (1982) der Pop-Band ABC: „No I won’t be told there’s a crock of gold at the end of the rainbow.“

Im Bereich des Metal ist der Song At the End of the Rainbow der schwedischen Band Hammerfall zu nennen, wo man am „Ende des Regenbogens mit Gold in den HĂ€nden“ stehen will (auf ihrem 1998 erschienenen Studioalbum Legacy of Kings). Und die deutsche Band Axxis singt Touch the Rainbow (auf ihrem 1990 erschienenen Studio-Album Axxis II).

Heraldik

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Hauptartikel

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Regenbogen (Heraldik)

In der Heraldik kann ein Abbild eines Regenbogens eine gemeine Figur oder auch ein Heroldsbild sein. Die Darstellung im Wappen mit der BerĂŒhrung der SchildrĂ€nder macht ihn zum Heroldsbild. In den meisten Wappen wird er als solches gestaltet.

Rezeption

Am 7. Februar 2019 gab die Deutsche Post AG in der Serie Himmelsereignisse ein Postwertzeichen im Nennwert von 70 Eurocent mit der Bezeichnung Regenbogenfragment heraus. Der Entwurf stammt von Bettina Walter.

Weitere symbolische Verwendungen

‱ In der New-Age-Bewegung erschien der Regenbogen als Logo fĂŒr deren Buchreihe „New Age, Modelle fĂŒr morgen“. Er ziert seitdem zahlreiche esoterische Publikationen und Produkte, in denen er aber seine Symbolik verloren hat, und lediglich zur Erzeugung positiver GefĂŒhle, Harmonie und Ganzheit dient.
‱ Teile der Hamburger GrĂŒn-Alternativen Liste, die nach der Bielefelder Bundesdelegiertenkonferenz von BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen Anfang 1999 aus der Partei ausgetreten waren, nannten sich in der Folgezeit Regenbogen – FĂŒr eine neue Linke. Ihre Abgeordneten im Landesparlament, der BĂŒrgerschaft, wurden als Regenbogenfraktion bezeichnet.
‱ Andere Sprach-Kombinationen mit Regenbogen sind z. B. Regenbogenpresse und Regenbogenforelle. Ein baden-wĂŒrttembergischer privater Radiosender nennt sich Radio Regenbogen. Auch der Name der Hilfsorganisation AIDA e. V. setzt sich aus den jeweiligen Anfangsbuchstaben aus dem portugiesischen Arco Iris do Amor (zu Deutsch: Regenbogen der Liebe) zusammen.
‱ In Anlehnung an eine indianische Prophezeiung, der zufolge nach der VerwĂŒstung der Erde Krieger des Regenbogens („Menschen vieler Farben, Klassen und Glaubensrichtungen“) die Welt bevölkern werden, erkor Greenpeace den Regenbogen zu seinem Erkennungszeichen und taufte sein Flaggschiff auf den Namen Rainbow Warrior.

Regenbogenfahnen
Die Regenbogenfahne ist ein in der Geschichte vielfach und in verschiedenem Sinne verwendetes Symbol:

‱ Sie war die Flagge der alten sĂŒdamerikanischen Hochkultur der Inkas.
‱ WĂ€hrend der Bauernkriege symbolisierte sie den Anspruch auf eine Wiederherstellung des Bundes mit Gott, entsprechend der christlichen BegrĂŒndung ihrer Forderungen sowohl in den Zwölf Artikeln wie auch bei Thomas MĂŒntzer.
‱ „World Peace Flag“ wurde 1913 offizielle Fahne des Weltfriedenskongresses.

‱ Homosexuelle des ausgehenden 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts sehen die von Gilbert Baker 1977 entworfene Regenbogenfahne mit sechs Farben als Zeichen fĂŒr Toleranz und sexuelle Freiheit. Sie wird neben anderen Pride-Flaggen (siehe LGBT-Symbole) auch als hĂ€ufigstes Symbol der LGBT-Community verwendet.
‱ Bei den Demonstrationen gegen den Irak-Krieg 2003 fĂŒhrte die italienische Friedensbewegung eine Regenbogenfahne mit sieben Farben mit dem Aufdruck Pace, italienisch fĂŒr Frieden, ein. Die Reihenfolge der Farben ist zu der der LGBT-Regenbogenfahne umgekehrt (oben Rot, unten Violett). Sie dient auch der internationalen Friedensbewegung als Symbol.
‱ Die offizielle Flagge des JĂŒdischen Autonomen Gebiets in Russland zeigt vor weißem Hintergrund einen ebenfalls siebenfarbigen Regenbogen.cite-ref-24[24] Die Farbreihenfolge ist gegenĂŒber der italienischen Friedensfahne wiederum umgekehrt und entspricht damit der Farbfolge im natĂŒrlichen Haupt-Regenbogen.

In Markenzeichen:

‱ Der Markt+Technik Verlag hat zumindest von 2011 bis 2025 einen Regenbogen im Firmenlogo.
‱ Der angebissene Apfel von Apple, erschienen 1977 war bis 1997 6-farbig-regenbogenfĂ€rbig gestreift. Er sollte fĂŒr Hoffnung und Visionen stehen.cite-ref-25[25]

Literatur

‱ Marcel G. Minnaert: Licht und Farbe in der Natur. BirkhĂ€user, Basel 1992, ISBN 3-7643-2496-1.
‱ Herch MoysĂ©s Nussenzveig: The theory of the rainbow. In: Scientific American. Vol. 236, No. 4, April 1977, S. 116–127.
‱ Kristian Schlegel: Vom Regenbogen zum Polarlicht. Leuchterscheinungen in der AtmosphĂ€re. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2001, ISBN 3-8274-1174-2.
‱ Michael Vollmer: Lichtspiele in der Luft. AtmosphĂ€rische Optik fĂŒr Einsteiger. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2005, ISBN 3-8274-1361-3.

Weblinks

Wiktionary: Regenbogen

– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Wikiquote: Regenbogen

– Zitate

Commons

: Regenbogen

– Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

‱ Eugen Willerding: Zur Theorie des Regenbogens, der Glorie und Halos. (PDF; 2,7 MB).
‱ Dietrich Zawischa: Über den Regenbogen. (PDF; 319 kB).
‱ Siegfried Wetzel: Wie entsteht eine Regenbogen? Die Geschichte seiner ErklĂ€rung seit Descartes.
‱ Zur Deutung der inneren Regenbögen. (PDF; 405 kB).
‱ Rainbows. Optik und erklĂ€rende Bilder (englisch).
‱ What are “all the colors of the rainbow”? ÜberzĂ€hlige Regenbögen, Interferenzregenbögen (englisch).
‱ Das Zeichen in den Wolken. Die bunte Geschichte eines farbigen Symbols.
‱ Physically-Based Simulation of Rainbows. (Memento vom 6. April 2014 im Internet Archive). Simulationen von Regenbögen abhĂ€ngig von Form und GrĂ¶ĂŸe der Wassertropfen (englisch).

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ Michael Vollmer: Lichtspiele in der Luft. AtmosphĂ€rische Optik fĂŒr Einsteiger. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2005, S. 116 f. und S. 124 ff.
cite-note-22. ↑ Felix Billet: MĂ©moire sur les Dix-neuf premiers arcs-en-ciel de l’eau. In: Annales scientifiques de l’École Normale SupĂ©rieure. Nr. 1/5, 1868, S. 67–109.
cite-note-33. ↑ Triple Rainbows Exist, Photo Evidence Shows. Bei: ScienceDaily.com. 5. Oktober 2011.
cite-note-44. ↑ Michael Theusner: Photographic observation of a natural fourth-order rainbow. In: Applied Optics. 50. Jahrgang, Nr. 28. The Optical Society, 1. Oktober 2011, ISSN 1559-128X, S. F129–F133, doi:10.1364/AO.50.00F129, PMID 22016236, bibcode:2011ApOpt..50F.129T (englisch, opticsinfobase.org [abgerufen am 6. Oktober 2011]).
cite-note-55. ↑ Michael Großmann, Elmar Schmidt, Alexander Haußmann: Photographic evidence for the third-order rainbow. In: Applied Optics. 50. Jahrgang, Nr. 28. The Optical Society, 1. Oktober 2011, ISSN 1559-128X, S. F134–F141, doi:10.1364/AO.50.00F134, PMID 22016237, bibcode:2011ApOpt..50F.134G (englisch, opticsinfobase.org [abgerufen am 4. November 2011]).
cite-note-66. ↑ Taubogen. Bei: meteoros.de.
cite-note-77. ↑ Marcel Minnaert: Licht und Farbe in der Natur. BirkhĂ€user Verlag, Basel/Boston/Berlin 1992, S. 257.
cite-note-88. ↑ Kreuzende Regenbögen. (Memento vom 7. November 2008 im Internet Archive). Wilhelm-Foerster-Sternwarte Berlin, Bild der Woche, Oktober 2000.
cite-note-99. ↑ Der Regenbogen des gespiegelten Sonnenlichts. Fachgruppe „AtmosphĂ€rische Erscheinungen“ der Vereinigung der Sternfreunde e. V.
cite-note-1010. ↑ UngeklĂ€rte Regenbogenerscheinungen. (Memento des Originals vom 10. MĂ€rz 2007 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.meteoros.de Fachgruppe „AtmosphĂ€rische Erscheinungen“ der Vereinigung der Sternfreunde e. V.
cite-note-1111. ↑ Atmospheric Optics: Twinned rainbows.
cite-note-1212. ↑ Researchers unlock secret of the rare ‘twinned rainbow’. Bei: ScienceDaily.com. 6. August 2012.
cite-note-1313. ↑ Iman Sadeghi u. a.: Physically-based simulation of rainbows. (Memento vom 4. Oktober 2013 im Internet Archive). (Februar 2012), ACM, Transactions on Graphics, 31 (1): 3.1–3.12.
cite-note-1414. ↑ Beverly T. Lynds: About Rainbows.
cite-note-1515. ↑ UQAC: RenĂ© DESCARTES: Les MĂ©tĂ©ores.
cite-note-1616. ↑ Claus Zittel (Herausgeber, Übersetzer und Kommentator): RenĂ© Descartes – Les MĂ©tĂ©ores / Die Meteore. ZeitsprĂŒnge, Band 10, Heft 1/2, Klostermann, Frankfurt 2006.
cite-note-1717. ↑ Edm. Halley: De Iride, Sive de Arcu Caelesti, Differtatio Geometrica, qua Methodo Directa Iridis Ntriusq; Diameter, Data Ratione Refractionis, Obtinetur: Cum Solutione Inversi Problematis, Sive Inventione Rationis Istius ex Data Arcus Diametro. Per Edm. Halley Reg. Soc. Soc. In: Philosophical Transactions of the Royal Society of London. 22, 1700, S. 714–725, doi:10.1098/rstl.1700.0058.
cite-note-calvert-1818. ↑ J. B. Calvert: The Rainbow. (Memento vom 6. Oktober 2006 im Internet Archive).
cite-note-1919. ↑ Beverly T. Lynds: About Rainbows.
cite-note-2020. ↑ Mikolaj Sawicki, Pawel Sawicki: Supernumerary Rainbows. (Memento des Originals vom 31. Mai 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.jalc.edu
cite-note-2121. ↑ H. MoysĂ©s Nussenzveig: The theory of the rainbow. Scientific American, Bd. 236, Nr. 4, S. 116–127 (April 1977).
cite-note-2222. ↑ haka ʻula a Kāne. In: hilo.hawaii.edu, abgerufen am 15. Oktober 2021 (englisch).
cite-note-2323. ↑ Ritchie Blackmore’s Rainbow. In: AllMusic.com. Abgerufen am 24. Dezember 2019.
cite-note-2424. ↑ Flagge des JĂŒdischen Autonomen Gebiets im Flaggenlexikon.
cite-note-2525. ↑ Vivien Stellmach: Money : Apple holt vielleicht das Regenbogen-Logo zurĂŒck – und so hat alles angefangen. In: basicthinking.de. 30. Juli 2019, abgerufen am 29. September 2025.